Bluehost unsere Erfahrungen & Expertenmeinungen

Übersicht

Ich bin ein Affiliate-Vermarkter mit Links zu einem Online-Händler auf meiner Website. Wenn Leute lesen, was ich über ein bestimmtes Produkt geschrieben habe, und dann auf diese Links klicken und etwas vom Einzelhändler kaufen, verdiene ich eine Provision vom Einzelhändler. Was muss ich offenlegen? Wo soll die Offenlegung sein?

Kann sich Bluehost im derzeit überfüllten Webhost-Markt noch behaupten?

Bluehost ist in Ordnung, aber nicht gut genug. Bluehost ist schon ein ordentlicher Webhost, aber es gibt ganz einfach bessere Anbieter mit qualitativ höherem Hosting und günstigeren Preisen. Ein Beispiel an dieser Stelle ist Hostinger.

Der Anbieter ist mehr als 20 Jahre im Hosting-Geschäft und deswegen hat sich Bluehost definitiv einen Namen gemacht.

Ist das aber auch ein guter, fragst Du Dich vielleicht gerade? Das konnt darrauf an, wen Du fragst. Einige loben den Anbieter als zuverlässig und benutzerfreundlich, aber andere im Internet sind weniger nett.

Die Services der Firma stehen auf Englisch zur Verfügung und das Unternehmen bietet Shared Hosting, VPS und auch dedizierte Hosting-Lösungen an. Leider macht Bluehost keine Angaben darüber, wo die Rechenzentren stehen, obwohl der Anbieter über 2 Millionen Websites hostet.

Ich wollte Bluehost selbst ausprobieren und habe das grundlegende WordPress-Paket gekauft. Nun konnte ich den Service testen und teile meine gesamten Erfahrungen mit Dir. Ich werde meine Meinung auch ehrlich kundtun.

Es war eine ziemlich einzigartige Erfahrung. Ich habe bei Bluehost Dinge gesehen, die mir bei anderen Webhostern so nicht untergekommen sind. Genauer gesagt habe ich sie bei keinem anderen Unternehmen gesehen.

Betreibst Du online Recherche über Bluehost, dann stellst Du fest, dass viele Websites den Anbieter recht hoch bewerten. Ich glaube, dass das weniger mit einer ehrlichen Meinung über Bluehost zu tun hat. Ich schätze, dass es eher an den großzügigen Provisionsprogrammen liegt, die Bluehost bietet. Wir sehen uns den Service etwas genauer an und prüfen, ob er sein Geld wirklich wert ist.

Nun wollen wir herausfinden, ob Bluehost Deine Website mit der Geschwindigkeit, den Funktionen, der Verfügbarkeit und dem Kundenservice versorgen kann, die sie verdient. Bist Du bereit? Dann legen wir los.

Funktionen

2.2

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Bluehost deckt die Grundlagen ab

Die Liste mit den Funktionen solltest Du immer skeptisch betrachten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Website Hoster die Vorteile von cPanel als „Spezialfunktionen“ angeben. Allerdings sieht die Realität so aus, dass es fast mit allen Hosting-Paketen angeboten wird.

Welche Funktionen würde ich gerne sehen? Natürlich die wichtigen. Zum Beispiel ein Content Delivery Network (CDN) Service, der sowohl Verfügbarkeit der Website als auch die Geschwindigkeit weltweit verbessert. Eine integrierte Firewall und eine Sicherheits-Suite, damit sowohl Besucher als auch Website optimal geschützt sind.

Leider gehören die von Bluehost beworbenen Funktionen zur ersten Liste. Wir sehen sie uns gleich genauer an und das wird uns einigen Spaß bereiten. Vorher müssen wir Bluehost aber auch etwas loben.

Alle Pakete sind üppig mit Ressourcen ausgestattet. Es gibt unter anderem 50 GByte an Speicherplatz bei einfachen Paketen. Ich habe andere Grundpakete gesehen, in denen gerade 500 MByte enthalten waren. Für eine mittlere Website reicht das natürlich aus. Es ist sogar genug für einen E-Commerce-Shop mit mehreren hundert Produktbildern in HD-Qualität.

Bei jedem Hosting-Paket von Bluehost bekommst Du nachfolgende Funktionen:

SSL-Zertifikate sorgen für die Sicherheit Deiner Besucher

Alle Pakete von Bluehost enthalten ein SSL-Zertifikat. Nun muss man auch sagen, dass SSL eine Art Standardprozedur bei den meisten Website-Hoster ist, aber dennoch ist es erwähnenswert.

SSL-Zertifikate aktivieren ein wunderbares Schloss in der Adressleiste. Sie verschlüsseln die Verbindungen Deiner Besucher und garantieren Echtheit der Daten, die zwischen dem Server und den Besuchern transferiert werden.

Warum ist das so wichtig? Weil Du ohne keinen E-Commerce-Shop betreiben kannst. Weiterhin hat Google zugegeben, dass Websites mit aktiviertem SSL in den Suchergebnissen ein besseres Ranking bekommen. Haben es Deine Konkurrenten und Du nicht, dann rate Mal, wer an zweiter Stelle stehen wird.

Um das SSL-Zertifikat zu installieren, musst Du den Kundenservice kontaktieren. Das ist gar nicht so einfach, wie Du denkst. Sobald Du aber danach gefragt hast, kümmert sich das Unternehmen darum.

Automatische Installation von WordPress und Updates

Die Installation von WordPress ist nicht schwer. Früher war das ziemlich nervig, aber heute gibt es Ein-Klick-Mechanismen, die sich schnell darum kümmern. Trotzdem ist es toll, dass jedes WordPress-Paket von Bluehost mit vorinstalliertem WordPress ausgeliefert wird. Du musst nicht einmal cPanel aufrufen.

Weiterhin übernimmt Bluehost die Updates für Dich. Updates sind nicht kompliziert, weil Du meistens nur auf eine Schaltfläche „Update“ klicken musst. Allerdings vergisst man sie gerne.

Eine detaillierte To-Do-Liste für jede neue Website

Für mich ist das eine der tollsten Funktionen, die Bluehost zur Verfügung stellt. Ich weiß nicht, warum sie das Unternehmen niemals erwähnt oder sogar damit wirbt.

Das Gestalten einer Website ist ein Prozess. Wie bei allen Prozessen kann man sich leicht verzetteln. Die ersten Schritte sind klar – Du musst WordPress auf Deinem Server installieren und eine Domain verbinden. Was passiert aber danach?

Das Design Deiner Seiten ist ein Schritt. SEO-Einstellungen und -Optimierungen gehören auch dazu. Die Gefahr ist aber groß, dass Du Dich schnell verzettelst. Ich dachte Mal, dass ich eine Website fertiggestellt hätte. Nachts bin ich dann plötzlich aufgewacht und mir ist eingefallen, dass ich keine Datensicherung konfiguriert habe.

Direkt nach der Einrichtung Deines Kontos wird Dir das Dashboard von Bluehost eine To-Do-Liste präsentieren, die alle notwendigen schritte enthält. Hast Du einen schritt abgeschlossen, hake ihn entsprechend ab und mach weiter. Nichts ist einfacher, als Dinge auf einer Liste abzuhaken, oder? Einfacher wird es wirklich nicht.

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In der Liste befinden sich alle Punkte, die ich bereits erwähnt habe. Weiterhin findest Du Hinzufügen von Anwendern, Verbesserung der Leistung, dem Scannen nach bösartigen Dateien und so weiter. Du kannst aber einfach auch auf „Let‘s Go“ neben den einzelnen Punkten klicken und wirst dann zur entsprechenden Seite weitergeleitet.

Gestaltest Du zum ersten Mal eine Website, dann wird diese Liste auf jeden Fall ein Segen sein.

Bluehost bietet Dir aber auch einige Nicht-Funktionen

OK, wir waren nett, aber nun wollen wir etwas Spaß haben. Bluehost wirbt auf der Hosting-Seite für WordPress mit einer Liste an „Funktionen“, die man einfach nicht ignorieren kann.

Hast Du gewusst, dass Bluehost die „neueste und sicherste WordPress-Version installiert“? Das ist hervorragend, denn ich habe eine alte, veraltete und wenig sichere Version erwartet. Ich kann mich jetzt schon glücklich schätzen!

Ein weiteres Juwel ist, dass Bluehost Zugriff auf “mehrere hundert Themes” zur Verfügung stellt, kostenfrei und Premium. Genau das ist eigentlich der Gedanke hinter WordPress. Designer und Entwickler gestalten Themes für die Plattform, die Du dann auf Deiner eigenen Website einsetzen kannst. Das ist keine Funktion von Bluehost, sondern eine von WordPress.

Mein Favorit ist allerdings „Sichere Konfiguration der Anmeldedaten“. Dank dieser Funktion kannst Du bei Bluehost sogar Deine Anmeldedaten ändern und ich zitiere „Du hast die Wahl“. Bei Bluehost darfst Du Dein eigenes Passwort wählen! Warum hat bisher noch keiner an so eine Funktion gedacht?

Nimmt man es genau, dann bedeutet die letzte Funktion sogar mehr Arbeit für Dich. Der Anbieter könnte Dir auch gleich zu Beginn Dein eigenes Passwort wählen lassen. Dann müsstest Du die WordPress-Einstellungen nicht aufrufen und das Passwort für den Administrator dort ändern. Das ist ein bisschen unsinnig, um ehrlich zu sein.Gesamte Feature-Liste ansehen

Bedienkomfort

2.5

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Als Web-Designer und Entwickler möchte ich zunächst das Design-Team von Bluehost loben. Es ist keine einfache Aufgabe, zu verstehen, was Anwender wirklich brauchen.

Von Anfang an habe ich mich wohlgefühlt. Beruhigendes Blau und Weiß, eine klare Seitenstruktur und eine detaillierte Auflistung der Unterschiede bei den Hosting-Paketen. An dieser Stelle könnten sich viele andere Website-Hosting-Firmen eine scheibe abschneiden.

Ein Konto bei Bluehost erstellen

Die Wahl eines Pakets ist einfach und dann musst Du nur den Prozess der Anmeldung durchlaufen. Ich habe mir ausgesucht, eine eigene Domain zu verwenden und habe dann meine persönlichen Daten eingegeben. Danach folgten Zahlungsinformationen und schon war ich offiziell bei Bluehost registriert! Ich musste nur noch ein Passwort festlegen.

Nachdem ich ein Passwort eingegeben und auf Konto Erstellen geklickt hatte, bekam ich eine Fehlermeldung.

Ich habe das Passwort nochmals eingegeben und eine Fehlermeldung erhalten, dass ich kein Passwort nutzen darf, das ich vorher schon in Verwendung hatte. Also habe ich wieder ein neues versucht und eine weitere Fehlermeldung bekommen. Nach dem dritten Passwort und einer dritten Fehlermeldung habe ich mich für einen anderen Ansatz entschieden.

Ich habe die Homepage von Bluehost geöffnet und auf Login geklickt. Dort habe ich meinen Anwendernamen und mein letztes Passwort eingegeben. Das hat funktioniert. Sollte Dir etwas Ähnliches passieren, dann probiere es einfach mit einer Anmeldung. Ich kann mir nicht erklären, warum es zu diesen Fehlermeldungen kommt.

Eine komplette Schritt-für-Schritt-Beschreibung meiner Registrierung inklusive Screenshots finedst Du hier.

Installation von WordPress und Anbindung einer Domain

Nachdem Du an Deinem Konto angemeldet bist, gibst Du die Daten für Deine Website ein. Das ist genauso, als würdest Du einen Softaculous Autoinstaller benutzen. Im Anschluss beantwortest Du diverse Fragen.

Ich habe aber den Eindruck, als hätten meine Eingaben nicht viel bewirkt. Dennoch habe ich mich für einen Moment besonders gefühlt. Wähle eine Theme, wenn Du das möchtest (ich habe es übersprungen) und im Anschluss wirst Du wieder zum Dashboard von Bluehost umgeleitet.

Halb Kontoeinstellungen, halb Begrüßungsbildschirm

Die Gestaltung des Dashboards ist gut. Mit meiner To-Do-Liste war ich ganz glücklich und ich habe angefangen, mir die Funktionen anzusehen. Immer wenn Du den Reiter wechselst, erscheint ein Begrüßungsbildschirm, der Dir eine Einführung zum entsprechenden Thema gibt.

Die Sache ist die, dass der Bildschirm ziemlich oft erscheint und die Ladezeit dafür immer 2 bis 3 Sekunden ist. Am Ende bist Du mehr als genug eingewiesen und ich wünschte, die Benutzererfahrung wäre an dieser Stelle etwas reibungsloser. Ein modernes Design ist etwas verschwendet, wenn es zu gleichen Hälften aus Funktionen und Begrüßungsbildschirmen besteht.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

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