Flatex Broker – Erfahrungen & Test

Flatex ist ein Online Broker aus Deutschland, welcher in Österreich ein Büro besitzt und damit eine Niederlassung hat. Der Online Broker ist ein Unternehmen der börsennotierten, deutschen flatex AG. Flatex ist seit 2006 am Markt. Zuerst in Deutschland, dann Marktstart in Österreich und seit 2019 auch in den Niederlanden. Zum Stand 1. Halbjahr 2019 hat Flatex über 313.000 Kunden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Über 12 Millionen Transaktionen wurden 2019 abgewickelt und über 500 Mitarbeiter kümmern sich um den ordnungsgemäßen Ablauf des Online Brokers. In Österreich hat Flatex über 35.000 Kunden. Flatex positioniert sich als sehr günstiger Pure-Broker mit einem reichhaltigen Angebot an Wertpapieren und deren dazugehörigen Dienstleistungen. Die Dienstleistungen werden nach und nach ausgebaut und so kam 2016 ein Wertpapier-Lombardkredit hinzu mit dem Namen „flex-Kredit“. Für die Weiterbildung der Kunden gibt es Top-Webinare und auch immer Road-Shows bei denen an ausgewählten Orten die Leistungen von Flatex und Tipps für erfolgreiche Tradings präsentiert werden. Auch Wien ist einer dieser Orte an denen es diese Vor-Ort Seminare gibt.

Aktuelle Aktion von Flatex bis 31.3.2020:

Flatex Aktion, Bonus von 200 €

Flatex Aktion, Bonus von 200 €

  • Cashbonus von 200 € bei 20 Trades innerhalb der ersten 12 Monate nach Eröffnung
  • CFD Trades und ETF Sparpläne sind ausgeschlossen
  • Jeder Neukunde der ein Konto über flatex eröffnet (Datum der Kontoeröffnung), bezahlt in den ersten 6 Monaten nur 3,80 Euro pro Trade an der Wiener Börse sowie an allen deutschen Börsenplätzen sowohl börslich wie auch außerbörslich für 3,80 EUR. Ausgeschlossen sind Orders an ausländischen Börsenplätzen außerhalb Österreich und Deutschlands.
  • Als Neukunde zählt, wer zum Zeitpunkt der Kontoeröffnung kein über flatex vermitteltes Einzel- oder Gemeinschaftskonto/Depot bei der flatex AG hat und eine natürliche Person ist.

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Wertpapier-Angebot

Flatex bietet verfügt über folgendes Angebot für Trader:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Optionsscheine
  • ETFs und Fonds
  • Zertifikate
  • FX-Handel
  • CFD-Handel

Flatex bietet seine Dienstleistungen nach österreichischem Recht an, was bedeutet, dass die gesetzlichen Bestimmungen (z. B. Wertpapier KESt oder Verlustausgleich) dort berücksichtigt werden (können). Dies ist wohl auch der Hauptgrund, warum viele Österreicher auf Flatex schwören und, ein preisgünstiger Broker und die automatische Ablieferung der Kapitalertragsteuer. Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt und wer z. B. gerne Dividendenaktien kauft, für den gibt es etwas zu beachten – achja, Flatex hat seit dem Frühjahr 2017 sogar negative Zinsen eingeführt, was bedeutet, nur möglichst wenig Guthaben am Verrechnungskonto zu haben.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Sehr günstiger Broker
  • Keine Depotspesen
  • Keine Kontospesen
  • automatischer Verlustausgleich, Wertpapier KESt wird automatisch berücksichtigt

Nachteile

  • Negative Zinsen für Einlagen (-0,4 % Strafzins für Bareinlagen)
  • Kosten für ausländische Dividendenerträge
  • hohe Kosten für Stimmrechtskarte für HV
  • Kosten pro Trade im Mittelfeld für Direktbroker

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Das Angebot von Flatex in einem YouTube Video zusammengefasst:

Test und Vergleich

Broker-Test.at hat das Broker Angebot von Flatex getestet und so bewertet im Test: 

Wie diese Bewertung des Flatex Angebots zustande kommt, erfahren Sie über die einzelnen Bewertungskriterien.

Kosten und Gebühren

Keine Kontoführungsgebühren, keine Depotgebühren und Trades ab ca. 7,70 Euro. Dazu Rabatte auf Fonds und rund 350 ausgewählte ETFs. Einzig der „Strafzins“ über -0,4 % p.a. für Bareinlagen am Verrechnungskonto trüben das Angebot. Auch dass für Dividenden Kosten anfallen ist nicht sehr attraktiv, außer für jene Dividenden für Aktien die nicht in Deutschland oder Österreich liegen.

Ordergebühren

Trades:Ordergebühren Wien: 1.000,00 Euro: 7,70 € 2.000,00 Euro: 7,70 € 3.000,00 Euro: 7,70 € 5.000,00 Euro: 11,90 € 10.000,00 Euro: 13,90 € 20.000,00 Euro: 27,90 € Ordergebühren Xetra Frankfurt: 1.000,00 Euro: 7,80 € 2.000,00 Euro: 7,81 € 3.000,00 Euro: 7,82 € 5.000,00 Euro: 11,85 € 10.000,00 Euro: 11,92 € 20.000,00 Euro: 22,54 €

Teilausführungen: Kostenlos, wenn taggleich

Dividendengebühren

Schütten Aktiengesellschaften Dividenden für ihre Aktionäre aus, so ist das bei Unternehmen die an einer österreichischen oder deutschen Börse gehandelt wurden kostenlos. Hier entstehen keine Kosten also für die Dividendenausschüttung. Teuer wird es aber außerhalb von Österreich und Deutschland, denn hier verrechnet Flatex die Kosten weiter. Das bedeutet konkret, dass bei Dividenausschüttungen von einem Gegenwert kleiner als 15 Euro ab 1.3.2018 keine Kosten mehr entstehen, für Dividendenausschüttungen über 15 Euro Gegenwert jedoch Kosten von 5,90 Euro pro Ausschüttung verrechnet werden. Speziell bei US-Aktien gibt es oftmals in jedem Quartal eine Dividendenausschüttung und hier kann es dann bei einem höheren Gegenwert als 15 Euro zu einer quartalsmäßigen Belastung je Ausschüttung von 5,90 Euro kommen. Das läppert sich zusammen, war aber bis 28.2.2018 noch deutlich teurer, denn bis zu diesem Datum heißt es:

Bei einem Gegenwert von unter 15 Euro werden 1,50 Euro fix verrechnet werden (das sind 10 % und mehr!) bzw. bei einem Gegenwert größes als 15 Euro auch noch immer 5 Euro. Bei einem Dividendengegenwert von 15 Euro werden also 5 Euro an Kosten verrechnet. Aber auch bei einem Dividendengegenwert von 800 Euro. Unterm Strich ist Flatex für Dividendenaktien außerhalb von Österreich oder Deutschland eher wenig interessant, speziell, wenn der Gegenwert eher gering ist. Sehr teuer kann es für Aktionäre von US-Aktien kommen, denn dort gibt es nicht selten vierteljährliche Ausschüttungen von Dividenden.

Handelsangebot

Das Handelsangebot von Flatex ist breit und kann sich durchaus sehen lassen. Beim Anleihen Angebot ist Flatex jedoch zurückhaltend und will man als Österreicher heimische Anleihen kaufen, so könnte es sein, dass ein Kauf nicht möglich ist. Speziell Wohnbauanleihen sind kein Thema bei Flatex. Speziell Einnahmen/Ausgaben-Rechner können ihre Steuerlast dadurch drücken, in dem sie Wohnbauanleihen kaufen. Dies ist mit Flatex leider nicht möglich. Eine Alternative dazu wäre das Angebot der DADAT oder Hello Bank.

  • Aktien
  • Anleihen
  • Optionsscheine
  • ETF und Fonds
  • Zertifikate
  • FX
  • CFD

Im außerbörslichen Handel verfügt Flatex laut ihren Eigenangaben ca. 1 Million Optionsscheine, Zertifikate, Fonds und ETFs bei 16 Emittenten.

Steuern

Da Flatex in Österreich eine Niederlassung am Wiener Kärnter Ring hat, ist es möglich, dass sich Flatex auch um die Steuerverpflichtungen der Kunden kümmert. Das erleichtert für viele Trader das Steuerleben ungemein. Der automatische Abzug der Kursgewinnsteuer und der automatische Verlustausgleich ist bei Flatex in Österreich möglich, sofern gewünscht. Damit punktet Flatex bei diesem Bewertungskriterium voll.

Zusatzleistungen

Flatex bietet in Österreich einen Wertpapierkredit noch an, das war es aber dann auch schon mit Zusatzleistungen. Eine Kooperation zum Sparen, wie in Deutschland mit ZinsPilot, die gibt es in Österreich nicht. 

Mit Degiro, dem niederländischen Broker der von Flatex übernommen werden soll, will eine gemeinsame Trading-Plattform aufbauen. Ob es dann hier auch Zusatzleistungen gibt, das wird sich zeigen.

Service, Beratung & Support

bietet Montag bis Freitag die Telefonnummer 0720/518777 für Bestandskunden und die Nummer 0720/518555 für Interessenten an. Dazu kann natürlich auch über ein Kontaktformular ausgefüllt werden. Auf Facebook ist ebenso vertreten. Der Support ist deutschsprachig und hilft gerne weiter.

Flatex im Broker Test

Auch wurde nach verschiedensten Kriterien bewertet und dabei die eigenen Erfahrungen miteinfließen lassen. Das Ergebnis dieses Tests zeigt sich in dieser Bewertung und sie können auch nochmals übersichtlich die wichtigsten Vorteile und Nachteile von  feststellen Test Fazit 4.6 / 5 Broker-Test.at 4.3 / 5 (63 Erfahrungsberichte) User Depot- & KontoführungsgebührOrderkostenHandelsangebotService & SupportSteuereinfach Für uns Österreicher die wohl beste und geschickteste Lösung für Online Brokerage, wenn man auf der Suche nach einem kostengünstigen Broker ist, welcher auch die österreichischen Steuerangelegenheiten berücksichtigt. macht den automatischen Verlustausgleich und zieht auch die Kursgewinnsteuer automatisch ab – das erleichert das Steuerleben ungemein, denn sonst muss jeder Trader selbst Hand anlegen in einer Einkommensteuererklärung. überzeugt mit keiner Depotführungsgebühr und keiner Kontoführungsgebühr. Die Kosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren sind ebenfalls günstig. Sehr positiv ist das umfangreiche Angebot an ETF-Sparplänen, negativ hingegen der Negativzins für Guthaben am Verrechnungskonto in der Höhe von -0,4 %

Besuchen Sie den Webauftritt des Brokers, damit Sie dort mehr erfahren bzw. ein Depot eröffnen können:

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