Onvista Broker – Test & Erfahrungen – Broker Vergleich

Onvista ist in Österreich noch eher weniger bekannt, doch hat Onvista, seit 2017 eine Marke der Comdirect Bank, ihre Fühler schon länger auf den österreichischen Markt ausgestreckt und so konnte man schon seit vielen Jahren Kunde bei Onvista werden, seit 2020 ist es nun auch möglich das Video-Identverfahren bei der Eröffnung eines Onvista Depots zu nutzen und damit ist es auch für uns Österreicher einfach dieses nicht steuereinfache Wertpapierdepot aus Deutschland zu eröffnen. Hier ein Test des Onvista Angebots und die Erfahrungen dazu. Seit 2020 gibt es auch bei der Onvista einen Negativzins für Guthaben, nämlich ab 250.000 Euro Einlage einen Strafzins in der Höhe von -0,5 %

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Günstige Konditionen, speziell für Trades mit hohem Volumen – dank Pauschalpreis
  • Gratis Depotführung und Kontoführung
  • Großes Angebot an Fonds

Nachteile

  • Ausländischer Anbieter (nicht steuereinfach, Selbstversteuerung ist daher gefragt)
  • Keine Wiener Börse

Wertpapier-Angebot

Onvista hat ein sehr reduziertes, komprimiertes Angebot, speziell, wenn es um Aktien geht, denn Onvista konzentriert sich auf die deutschen Börsen und auf die us-amerikanische NYSE Börse. Man sollte sich daher bei den Aktien bereits im voraus bewusst sein, dass nur Aktien von diesen Börsen gehandelt werden können.

  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Optionsscheine / Zertifikate
  • CFD
  • Sparpläne für Fonds, ETFs, Zertifikate und ETCs
  • Wertpapier Kredit
  • Intraday Kredit

Abgesehen vom eingeschränkten Aktienangebot, kann Onvista beim Wertpapierangebot ganz gut mithalten mit anderen. Die Möglichkeit der Belehnung der eigenen Wertpapiere oder auch einen Kredit für den Intraday Handel zu erhalten, ist bei Onvista möglich und als Produkt vorhanden.

Test und Vergleich von Broker-Test.at

Broker-Test.at hat das Broker Angebot von Onvista getestet und so bewertet im Test: 

Wie diese Bewertung des Onvista Angebots zustande kommt, erfahren Sie über die einzelnen Bewertungskriterien.

Kosten und Gebühren

Es gibt bei Onvista keine Kontoführungsgebühren und auch keine Depotgebühren. Sehr positiv ist auch, dass es auch keine Gebühren für Dividendenzahlungen bei Onvista gibt, auch nicht bei us-amerikanischen Aktien, welche sogar bis zu viermal im Jahr ihre Dividenden ausschütten. Besonders attraktiv für die meisten Trader und Investierer ist das Festpreis Angebot der Onvista. Hier siet es so aus, dass Onvista, gleich welche Höhe der Trade dann auch tatsächlich ist, pauschal 5,00 Euro Orderprovision plus pauschal 2 Euro Handelsplatzgebühr verrechnet. Ergibt 7,00 Euro Pauschale für einen Trade an einer deutschen Börse plus zuzüglich Fremdgebühren die je nach Börsenplatz variieren. Bei Trades über Getex oder Tradegate entfällt dieser minimale Anteil an Gebühr gänzlich. Gleiches Muster gibt es auch für den Wertpapierhandel in den USA. Hier gibt es für Trades an den Börsen NYSE, NASDAQ und AMEX eine pauschale Ordergebühr von 15,00 Euro, welche sich aus 10,00 Euro Orderprovision und 5,00 Euro Handesplatzgebühr zusammensetzt.

Depotgebühr:0,00 Euro p.a.
Kontoführungsgebühr:0,00 Euro p.a.
Trades:Ordergebühren Wien: keine Möglichkeit Ordergebühren Xetra Frankfurt: 1.000,00 Euro: 7,07 € 2.000,00 Euro: 7,15 € 3.000,00 Euro: 7,22 € 5.000,00 Euro: 7,30 € 10.000,00 Euro: 7,37 € 20.000,00 Euro: 7,44 € Ordergebühren NYSE: 1.000,00 Euro: 15,00 € 2.000,00 Euro: 15,00 € 3.000,00 Euro: 15,00 € 5.000,00 Euro: 15,00 € 10.000,00 Euro: 15,00 € 20.000,00 Euro: 15,00 €

Limits können selbstverständlich kostenfrei vergeben werden. Wie bereits erwähnt sich auch die Dividendenzahlungen kostenfrei oder auch die Einlösung von verzinslichen Wertpapieren. Was Kosten verursacht sind z. B. eine Eintrittskarte für eine Hauptversammlung, wobei diese auch nur 5,00 Euro kostet. HV-Eintrittskarten sind jedoch nur für Deutschland möglich.

Die Margen für Devisenpositionen sind abhängig von der Währung und z. B. beim US-Dollar zum Euro liegt die Marge bei 0,003.

Handelsangebot

Das Angebot von Onvista Broker umfasst folgende Wertpapiere:

  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Optionsscheine / Zertifikate
  • CFD

Onvista bietet über Premium Partner auch einen Premiumhandel an. Dabei können mit einer 2,50 Euro Flatfee Aktion strukturierte Produkte bei BNP Paribas, Citi, Commerzbank und Société Générale getradet werden. Das Ordervolumen muss mindestens 2.500 Euro betragen.

Steuern

Sie haben einen Sitz in Deutschland und leider keine Niederlassung in Österreich, damit ist für uns Österreicher kein steuereinfacher Broker. Das wiederum bedeutet, dass man seine Kursgewinne selbst versteuern muss. Auch ein automatischer Verlustausgleich ist so natürlich bei Onvista nicht möglich. Wenn auch noch Fonds oder ETFs bei Onvista gekauft werden, so wird es so richtig schwierig seine Gewinne korrekt zu versteuern, denn das Thema „ausschüttungsgleiche Erträge“ in Bezug auf Fonds und ETFs ist kein einfaches Thema und bei Onvista hat man als Kunde, dann die volle Verantwortung. Selbst für österreichische Steuerberater stellt dieses Thema selbst gerne

Zusatzleistungen

Onvista ist ein Pure-Broker und bietet außer verschiedenen Produkten rund um das Thema Gebühren des Depots sowie der Möglichkeit eines Wertpapierkredits keine weiteren Produkte an. Wer traden will, bekommt bei Onvista die Möglichkeit dazu, mehr aber nicht.

Service, Beratung & Support

Es gibt von Onvista ein großes Portal, welches wirklich gute Daten zu Börsen und Kursen liefert, so wie ein dazu passende Sektion von News & Analysen. Alles im Self-Service Stil. Möchte man mit der Onvista Bank in Kontakt treten, so funktioniert das als Kunde von Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr ohne Probleme per Telefon unter der deutschen Nummer 0049 69 7107-530 oder per E-Mail an service@onvista-bank.de

Ist man noch kein Kunde sondern Interessent, so gelingt eine Kontaktaufnahme ebenfalls ohne Probleme, aber zu leicht kürzeren Zeiten. Hier kann man von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr anrufen. Per E-Mail ist hier die Onvista Bank via info@onvista-bank.de erreichbar.

Onvista im Broker Test

Im Broker-Test.at Vergleich haben wir unsere Erfahrungen mit einfließen lassen und den Broker in den einzelnen Kategorien wie folgt bewertet:

KontoführungsgebührOrderkostenHandelsangebotService & SupportSteuereinfach ist ein solider Broker aus Deutschland, welcher leider nicht steuereinfach für uns Österreicher ist. Das bedeutet, dass wir uns selbst um die korrekter Versteuerung von Gewinnen und Verlusten kümmern muss. Interessant ist bei die Tatsache, dass die Gebühren für Trades pauschalisiert sind und dass Dividendenausschüttungen gratis sind, einzig Devisenprovision ist bei Nicht-Euro-Dividenden noch zu rechnen. Besuchen Sie den Webauftritt des Brokers, damit Sie dort mehr erfahren bzw. ein Depot eröffnen können:

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